Medienforschung

 

 

 

 

 

Die Medienforschung der School of Media and Information setzt die Forschungstradition des Instituts für Medienforschung (IfM) fort, das seinerseits im Jahre 2001 aus dem Vorläuferinstitut LUMIS entstanden ist. Auf der Basis von medien- und kommunikationswissenschaftlicher Grundlagenforschung im Rahmen von DFG-Einzelprojekten, Beteiligungen am DFG-Forschungskolleg „Medienumbrüche“ und am DFG-Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten“ ist das Profil des IfM deutlich in Richtung angewandter und praxeologischer Forschung erweitert worden. Dafür stehen zahlreiche Projekte in Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Wirtschaftsunternehmen (z.B. T-Systems, RWE), vor allem aber die Beteiligung an der Sicherheitsforschung des Bundes mit den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekten SiKomm, Infostrom, BaSiGo und KOKOS sowie dem Projekt „FeuerwEhrensache“ des Ministeriums für Inneres und Kommunales (MIK) in NRW. In diesen Forschungsarbeiten des Instituts haben die Neuen Medien wie das Internet, Mobile, Soziale und Smarte Medien gegenüber klassischen Medien wie Print, Radio, Fernsehen deutlich an Gewicht gewonnen. Durch die interdisziplinäre Anwendungs- und Entwicklungsforschung der letzten Jahre, insbesondere im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, sind jedoch auch wissenschaftstheoretische und methodologische Defizite virulent geworden, denen in den kommenden Jahren stärkere Aufmerksamkeit geschenkt werden soll. Das Schnittfeld von Medienwissenschaft, Informatik, Soziologie und Ingenieurwissenschaften verlangt eine Forschung, die neben den klassischen analytischen Aufgaben der Beschreibung, Erklärung und des Verstehens von Wirklichkeit auch wissenschaftliche Ansprache mit deren Gestaltung verbindet. Nach wissenschaftsphilosophischer Grundlegung sowohl jenseits der zwei Kulturen im Sinne C.P. Snows, also jenseits der naturwissenschaftlich-technischen und der geisteswissenschaftlich-literarischen Rationalität, als auch jenseits der klassischen Trennung zwischen Theorie und Praxis.


Kontakt

Institut für Medienforschung
Kohlbettstraße 15
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